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Clipping findet dann statt, wenn der Verstärker mehr verstärken soll, als er kann (vereinfacht gesagt), z.B. wenn man den Lautstärkeregler an der Head Unit zu weit aufdreht. Dabei stößt das Audio-Signal an die Grenze des Verstärkers, der Verstärker gibt dann gefährliche Gleichspannung an die Lautsprecher ab. Zur Veranschaulichung hier einmal grafisch dargestellt, wie das Audiosignal beim Clipping auf einem Oszilloskop aussehen würde. Die grüne Linie stellt das Maximum an Verstärkung dar, die Verstärker leisten kann (sprich die höchstmögliche Ausgangsleistung). Die weiße Linie in der Mitte stellt die Null-Volt-Linie dar. Im ersten Bild sieht das Signal noch sauber aus und befindet sich innerhalb des Maximums, der Verstärker clippt nicht. Beim zweiten Bild wird ein anderer Verstärker mit einer sehr viel geringeren, maximalen Verstärkung eingesetzt; das Audio-Signal wird \"abgeschnitten\" (geclippt), da der Verstärker an seine Grenzen stößt und einfach nicht weiter kann.
Wenn Clipping auftritt, macht sich das sehr schnell durch einen matschigen oder extrem angespitztem Klang der Lautsprecher bemerkbar. Clipping kann für Lautsprecher schädlich sein, vor allem wenn es stark und über längere Zeit auftritt. Abhilfe kann man hier schaffen, in dem man den Lautstärkeregler der Head Unit etwas zurückdreht, oder sich einen stärkeren Verstärker kauft. Aber nicht nur der externe Verstärker kann ins Clipping kommen, sondern auch die Head Unit, da sie auch einen Vorverstärker hat, der auch nur eine gewisse Leistung abgeben kann. Aus diesem Grund sollte der Lautstärkeregler nie auf das Maximum aufgedreht werden. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass Verzerrungen, die in der Head Unit auftreten, durch einen zusätzlichen Verstärker weiter verstärkt werden. Dies ist auch der Grund, warum Head Units eine solch große Preisspanne haben, da in teureren Geräten meist auch bessere Einzelteile verwendet werden, die als Nebeneffekt auch noch eine längere Lebensdauer haben.
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